Galerie planetarischer Nebel von Chandra und Hubble

Wenn ein Stern wie unsere Sonne stirbt, schwillt er zuerst zu einem Roten Riesen an und wirft später seine äußeren Schichten ins All. Dann gilt der Stern nicht mehr als gewöhnlicher Stern. Es ist zu einem Objekt geworden, das Astronomen alsPlanetennebel. Unsere Sonne wird in Milliarden von Jahren eins werden. Diese Galerie zeigt Bilder von vier planetarischen Nebeln. Das erste Bild ist ein Komposit, das im Röntgenbereich des Spektrums über Daten des Chandra-Röntgenobservatoriums der NASA (lila) und im optischen Licht über Daten des Hubble-Weltraumteleskops (rot, grün und blau) gezeigt wird.


Zusammengesetztes Bild – Röntgen- und optisches Bild – vom Chandra-Röntgenobservatorium und dem Hubble-Weltraumteleskop, das vier planetarische Nebel innerhalb von 5.000 Lichtjahren von der Erde zeigt.

Die hier gezeigten planetarischen Nebel sind NGC 6543 (Katzenaugennebel), NGC 7662, NGC 7009 und NGC 6826. Alle befinden sich weniger als 5.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Sie sind Teil von Chandras erster systematischer Untersuchung solcher Objekte in der Nachbarschaft unserer Sonne. Astronomen veröffentlichten diese Ergebnisse in der August-Ausgabe 2012 vonDas astronomische Journal. Die ersten beiden Autoren sind Joel Kastner und Rodolfo Montez Jr. vom Rochester Institute of Technology in New York, begleitet von 23 Co-Autoren.


Dieses nächste Bild ist das, was Chandra allein sah.

Vier planetarische Nebel aus der Sicht des Chandra-Röntgenobservatoriums der NASA.

Das letzte Bild ist das, was allein das Hubble-Weltraumteleskop sah.

Vier planetarische Nebel aus der Sicht des Hubble-Weltraumteleskops.




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Der vielleicht berühmteste planetarische Nebel unter Amateurastronomen, der Ringnebel oder M57, wie er mit Amateurteleskopen fotografiert wurde. Herschels frühes Teleskop sah diese Objekte viel weniger klar als dieses. Bild über www.smokymtnastro.org.

Der BegriffPlanetennebelist übrigens eine Fehlbezeichnung. Diese Objekte haben nichts mit Planeten zu tun. Der berühmte Astronom William Herschel beobachtete diese Objektklasse erstmals 1784 oder ’85 durch ein frühes Teleskop. Sie erinnerten ihn an den Planeten Uranus, den Herschel 1781 selbst entdeckt hatte. Herschels Name für diese Objekte blieb hängen, obwohl wir heute wissen, dass planetarische Nebel nichts mit nahegelegenen Planeten wie Uranus zu tun haben und sich tatsächlich weit jenseits unserer Sonne befinden System.

Fazit: Vier planetarische Nebel – alle innerhalb von 5.000 Lichtjahren von der Erde entfernt – aus der Sicht des Chandra-Röntgenobservatoriums und des Hubble-Weltraumteleskops. Dieser Beitrag zeigt ein zusammengesetztes Bild von Chandra und Hubble, dann zwei weitere Bilder von Chandra allein und Hubble allein.


Eine umfassende Röntgenaufnahme von sterbenden Sternen ist Neuland