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Walter Wodak

Außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, war Botschafter in Belgrad und ließ sich sodann als Leiter der politischen Sektion im Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten beurlauben, um als Konsulent für Probleme der Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern für die Arbeiterbank tätig zu sein. Im Juni 1963 hat er seine Tätigkeit im Außenamt wieder aufgenommen und leitete die österreichische Delegation bei der Genfer Konferenz des Wirtschafts- und Sozialrates der UNO, dem Österreich zum ersten Mal angehörte.

Beiträge

Walter Wodak

Diplomatie bleibt nützlich

No. 117
September
1963

Walter Wodak bei Wikipedia

Walter Wodak (* 22. November 1908 in Wien; † 25. Februar 1974 ebenda[1]) war ein österreichischer Diplomat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Wodak wurde 1933 an der Universität Wien zum Doktor der Rechtswissenschaften promoviert und trat der KPÖ bei. Nach seiner Tätigkeit im Versicherungswesen flüchtete er 1938 nach Großbritannien. Nach seinem Eintritt in den österreichischen Auswärtigen Dienst war er von 1946 bis 1950 in London und von 1951 bis 1953 in Paris tätig. Von 1953 bis 1959 vertrat er Österreich als Gesandter und später als Botschafter in Belgrad. Von 1959 bis 1962 war er politischer Direktor und von 1963 bis 1964 Leiter der administrativen Sektion im Außenministerium. Von 1964 bis 1970 war er Botschafter in Moskau und anschließend bis zu seinem plötzlichen Tod Generalsekretär im Außenministerium.[1]

Seine Tochter Ruth Wodak war Professorin an der Universität Lancaster und Träger des Wittgenstein-Preises 1996.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diplomatie zwischen Ost und West. Mit einer Einleitung von Norbert Leser, Styria, Graz 1976.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Wodaks – Exil und Rückkehr. Bernhard Kuschey, Braunmüller, Wien 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Wodak, Walter. In: Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie. Band 10: Thies–Zymalkowski. De Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-096381-6, S. 707 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

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