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Trautl Brandstaller

Politologin, ehemals Institut fiir Höhere Studien, Wien, und Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Linz, studierte unter anderem an der Sorbonne, war Redakteurin der „Kathpress“ und „Furche“, erhielt den Karl-Renner-Preis für Publizistik 1968, ist nun beim Verlag Styria, Graz-Wien-Köln, tätig und FORVM-Mitherausgeberin. Sie kommt von der Katholischen Hochschulgemeinde Wien, ist Vizepräsidentin der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Journalisten.

Beiträge

Ulf Birbaumer • Trautl Brandstaller • Eva Kreisky • Silvio Lehmann • Manfred Matzka • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick

Strafanzeige

gegen Walter Grabher-Meyer
No. 352/353
April
1983

Trautl Brandstaller

Zigtausend Jahre Männerherrschaft

Zur Geschichte und Literatur der Frauenbewegung
No. 212/I-IV
August
1971

Trautl Brandstaller

Frankreich: undankbarer Kardinal

No. 210/I/II
Mai
1971

Trautl Brandstaller • Günther Nenning

Vorsorglicher Protest an den Ministerrat

No. 207/I/II
Februar
1971

Trautl Brandstaller

Der unaufhaltsame Aufstieg des Kurt Falk

No. 200/201
August
1970

Die demokratische Republik Österreich ist das Land der Pressefreiheit und der Pressebeschlagnahmen. Daher erscheint der nachfolgende Artikel in einem Sonderheft unserer Zeitschrift. Er ist das Ergebnis mühsamer Recherchen bei rund zwei Dutzend Personen, die’s wissen müssen. In diesem Sinn ist er (...)

Trautl Brandstaller • Anton Pelinka

Kreiskys Sitzfleisch wächst

100 Tage SPÖ-Regierung, 100 Tage ÖVP-Opposition
No. 198/II/199
Juli
1970

Trautl Brandstaller

Illich vor Studenten: „Setzt Universität außer Betrieb!“

No. 198/II/199
Juni
1970

Trautl Brandstaller

Warum die SPÖ siegte

No. 196/I
April
1970

Trautl Brandstaller

Wahlkampfkritik

No. 195/I
März
1970

Trautl Brandstaller

Plädoyer für ASO (Außersynodale Opposition)

No. 181
Januar
1969

Trautl Brandstaller • Peter Diem • Anton Pelinka

Tod der christlichen Demokratie?

Heft 173
Mai
1968

Hier das Ergebnis einer von unserem Mitherausgeber Dr. Peter Diem erdachten und geleiteten Enquete unter Katholiken der jungen Generation — teils Mitarbeiter der ÖVP, teils Politologen und unabhängige Journalisten. Wir bringen zunächst die Beiträge unserer drei neuen Mitherausgeber. Demnächst (...)

Trautl Brandstaller (Übersetzung) • Georges Lánteri-Laura

Zwischen Sartre und Lévi-Strauss

No. 171-172
März
1968

Trautl Brandstaller bei Wikipedia

Trautl Brandstaller (oft auch als Traudl Brandstaller; * 30. April 1939 in Wien) ist eine österreichische Journalistin, Schriftstellerin und Fernsehredakteurin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie legte 1957 ihre Matura an einem Realgymnasium ab, studierte in der Folge Rechtswissenschaften an der Universität Wien sowie Französische Sprache am angegliederten Dolmetsch-Institut und schloss 1962 mit einer Promotion zum Dr. iur. ab. Ihr Französisch-Studium setzte sie anschließend an der Sorbonne in Paris fort. Nach bestandener akademischer Übersetzerprüfung 1963 folgte von 1964 bis 1966 ein postgraduales Studium der Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien.

Arbeitsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre journalistische Laufbahn begann 1963 mit einem etwa einjährigen Engagement bei der Nachrichtenagentur Kathpress. 1967 schrieb sie für die Wochenzeitung Die Furche und wurde 1968 zur Vizepräsidentin der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Journalisten und Publizisten berufen, die eine Gliederung der Katholischen Aktion war. Im gleichen Jahr übernahm sie die Leitung der Wiener Repräsentanz des Styria Verlags, die sie bis 1970 innehatte. Zeitgleich arbeitete sie auch für das Neue FORVM und war dort kurzzeitig Vorsitzende des Verein der Redakteure und Angestellten. Für das ORF-Politmagazin Querschnitte war sie 1972 als Redakteurin tätig. In den Gründungsjahren des Wochenmagazins profil wechselte sie in dessen innenpolitische Redaktion und blieb dort bis 1974. In diesem Jahr oblag ihr dann die Ausarbeitung des ersten Berichts zur Lage der Frauen in Österreich.

1975 erhielt sie eine feste Anstellung beim ORF-Fernsehen, für das sie ihre ersten Dokumentationen produzierte, darunter die Fernsehdokumentation Fremde in der Heimat (Auszeichnung 1976), in der Brandstaller die österreichische Minderheitenpolitik auf den Prüfstand stellte. 1976 bis 1984 bekam sie die Leitung des TV-Magazins Prisma übertragen, das die Emanzipation der Frau thematisierte und wichtige Anstöße zur Frauenpolitik lieferte, u. a. mit dem Fernsehbeitrag über Rosa Jochmann (Auszeichnung 1981). In dieser Phase war sie auch regelmäßige Moderatorin der Diskussionssendung Club 2. Zwischen 1986 und 1992 war sie Leiterin der ORF-Hauptabteilung „Gesellschaft, Jugend und Familie“. Sie wurde bekannt mit Fernsehdokumentationen wie Juden in Wien heute (Auszeichnung 1986) und mit Porträts berühmter Persönlichkeiten (darunter Simone de Beauvoir, Marion Dönhoff, Václav Havel und Richard von Weizsäcker) im Rahmen der Ö1-Sendereihe Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Eine weitere ihrer TV-Arbeiten ist der Fernsehdreiteiler Donauabwärts – Eine Reise ins unbekannte Europa.

Die als freie Publizistin und Journalistin weiterhin tätige Brandstaller veröffentlichte zahlreiche politisch-historische Artikel unter anderem in den Tageszeitungen Der Standard und Die Presse, sowie in der Europäischen Rundschau.

Gemeinsam mit dem Medienwissenschaftler Peter Diem vertritt sie die Bürgerinitiative pro Austria. Diese unterstützt alle Bestrebungen, die geeignet sind, die Österreichische Identität in einem geeinten Europa zu erhalten und zu fördern und so zur Schaffung einer offenen Gesellschaft im Sinne Karl Poppers beizutragen. Zugleich versucht die Initiative, die Errichtung eines Hauses der Geschichte der Republik Österreich zu forcieren.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brandstaller ist seit 1978 mit dem Rechtsanwalt SPÖ-Bundespolitiker Heinrich Keller (* 1940) verheiratet. Sie haben eine gemeinsame Tochter (* 1981).

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dr. Trautl Brandstaller. Eintrag in der Personendatenbank des Radiopreises der Erwachsenenbildung und des Fernsehpreises der Erwachsenenbildung, Stand 2008. Abgerufen am 7. August 2012.
  2. Fernsehpreis der Erwachsenenbildung zum 40. mal überreicht. In: Aktuelles der Arge Bildungshäuser Österreich, 29. Mai 2008. Abgerufen am 7. August 2012.
  3. Corti-Preis an Trautl Brandstaller. In: DiePresse.com, 2. April 2008. Abgerufen am 7. August 2012.
  4. Doktordiplom für Bundespräsident: „Neben Fischer wurden die Journalistin und Schriftstellerin Traudl Brandstaller [...] ausgezeichnet.“ In: wien.ORF.at, 2011. Abgerufen am 7. August 2012.

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