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Rüdiger Engerth

Beiträge

Rüdiger Engerth

Das Bild als Gegenstand

Über Paul Rotterdam und Gerhard Feest
No. 160-161
April
1967

Rüdiger Engerth

Das verlorene Paradies

Wolfgang Hollegha im Museum des 20. Jahrhunderts
No. 159
März
1967

Rüdiger Engerth

Eine notwendige Neuerscheinung

No. 157
Januar
1967

Rüdiger Engerth

Eine heimliche Gruppe

Die Maler Theo Braun, Ludwig Merwart und Günther Kraus
No. 154
Oktober
1966

Rüdiger Engerth

Mancherlei Engagement

Zu einigen Ausstellungen der Wiener Festwochen
No. 152-153
September
1966

Rüdiger Engerth

Synthetischer Personenkult

Zu einigen Wiener Ausstellungen
No. 150-151
Juni
1966

Rüdiger Engerth

Raffaels Hexenkinder

Zu einer Ausstellung italienischer Graphik des XVI. Jhdts.
No. 148-149
April
1966

Rüdiger Engerth

Von Abfällen und Visionen

Zu Wiener Ausstellungen
No. 145
Januar
1966

Rüdiger Engerth

Gibt es eine Donauschule?

Zur Ausstellung in St. Florian und Linz
No. 142
Oktober
1965

Rüdiger Engerth

Labyrinthe in Luxusausführung

No. 135
März
1965

Rüdiger Engerth

Pomona und das Alphabet

Rückblick auf Ausstellungen in Wien
No. 133
Januar
1965

Rüdiger Engerth

Literatur in Plastikhülle

Zur Ausstellung „Pop etc.“ in Wien
No. 130
Oktober
1964

Rüdiger Engerth

Von Pankraz zu Kline

Alte und neue Kunst in Wiener Ausstellungen
No. 124
April
1964

Rüdiger Engerth

Jazz in Wien

No. 123
März
1964

Rüdiger Engerth

Aufruhr und Besinnung

Anmerkungen zu Wiener Ausstellungen
No. 122
Februar
1964

Rüdiger Engerth

Das täglich Brot der Kunst

Rückblick auf die Herbstausstellungen der kleinen Galerien
No. 120
Dezember
1963

Rüdiger Engerth

Prophet und Techniker

Rückblick auf Wiener Herbstausstellungen
No. 119
November
1963

Rüdiger Engerth

Masken, Idole, Dämonen

Rückblick auf Wiens Sommerausstellungen
No. 117
September
1963

Rüdiger Engerth

Ausstellungen in Österreich

No. 114
Juni
1963

Einige handfeste Gründe — die bisher größte Schiele-Ausstellung in Innsbruck, die Entdeckung eines vor-surrealistischen Surrealisten in Linz, das Debut zweier junger Talente in Salzburg — haben uns veranlaßt, unsere Ausstellungs-Rückschau diesmal auf die österreichischen Landeshauptstädte (...)

Rüdiger Engerth

Abstraktion und Tektonik

Blick auf die jüngsten Wiener Ausstellungen
No. 111
März
1963

Rüdiger Engerth

Jugendstil und junger Stil

Ein Blick auf die Wiener Herbstausstellungen
No. 108
Dezember
1962

Rüdiger Engerth

Zu ebener Erde und erster Stock

Zwei Ausstellungen im Wiener Künstlerhaus
No. 103/104
Juli
1962

Rüdiger Engerth

Symbole und Allegorien

Zur Wiener Europarat-Ausstellung „Europäische Kunst um 1400“
No. 102
Juni
1962

Rüdiger Engerth

Supremes und Superbes

Rückblick auf den Wiener Ausstellungswinter
No. 99
März
1962

Rüdiger Engerth

Verzerrung als Zeugnis

No. 95
November
1961

Rüdiger Engerth

Rodin und die Folgen

Ausstellungs-Bilanz der Wiener Festwochen
No. 91/92
Juli
1961

Rüdiger Engerth

Zurück zu den Vätern

Die Cézanne-Ausstellung im Wiener Belvedere
No. 89
Mai
1961

Rüdiger Engerth

Zur Entschuldigung Bernard Buffets

No. 85
Januar
1961

Rüdiger Engerth bei Wikipedia

Rüdiger Engerth (* 13. Mai 1919 in Wien; † 13. April 2005[1] ebenda) war ein österreichischer Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Autor.

Rüdiger Engerth besuchte in den 1930er-Jahren das Theresianum in Wien, wo er sich früh mit der deutschsprachigen Literatur beschäftigte. Die Matura bestand er dort im Jahr 1937. Bald nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 schloss er sich der Widerstandsgruppe Österreichische Freiheitsbewegung an, zu der viele seiner Mitschüler gehörten. Bald wurde er jedoch zur Wehrmacht eingezogen und musste am Polenfeldzug 1939 teilnehmen. 1940 wurden viele seiner Freunde verhaftet.

Rüdiger Engerth wurde nach dem Krieg durch ein biographisches Essay bekannt, das er 1947 als Einleitung zu den gesammelten Gedichten des 1944 hingerichteten österreichischen Widerstandskämpfers, Theologen und Literaten Hanns Georg Heintschel-Heinegg verfasst hatte.[2]

Engerth wurde in den 1950er-Jahren zu einer Zentralfigur des „subkulturellen Wien“ und der „Informellen Gruppe“ (Rolf Schwendter, Subkulturelles Wien, Wien 2003). Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge über aktuelle Literatur und Musik in diversen Zeitschriften, darunter regelmäßig in den Protokollen, der österreichischen Zeitschrift für Literatur und Kunst. Er war Mitglied der Grazer Autorenversammlung.

Als Kulturjournalist schrieb er regelmäßig Kulturkritiken für die österreichischen Tageszeitungen, darunter Neues Österreich,[3] die Salzburger Nachrichten, den Kurier[4] und die Kronen Zeitung. Er wirkte auch als Kulturkorrespondent ausländischer Zeitungen wie dem Handelsblatt.[5]

Rüdiger Engerth wurde am Hietzinger Friedhof bestattet.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • biographischer Essay in: Hanns Georg Heintschel-Heinegg: Vermächtnis. Querschnitt Verlag, Graz 1947.
  • als Herausgeber: Im Schatten des Hradschin. Kafka und sein Kreis. Stiasny, Graz 1965 (Stiasny-Bücherei, Bd. 1004).
  • Hier hat Mozart gespielt. Kultur konkret, Verlag der Salzburger Nachrichten, Salzburg 1968.
  • Richard Pechoc. In: Protokolle, Zeitschrift für Literatur und Kunst. Jugend & Volk, Wien 1972.
  • Eduard Ritter von Engerth (1818–1897). Maler, Lehrer, Galeriedirektor und Kunstschriftsteller. Beiträge zu Leben und Werk. Werksverzeichnis. Deuticke, Wien 1994.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. @1@2Vorlage:Toter Link/www.alttheresianisten.com(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Mitteilung Nr. 358) der Vereinigung ehemaliger Theresianisten, Seite 1, November 2005.
  2. Otfried Pustejovsky: Christlicher Widerstand gegen die NS-Herrschaft in den böhmischen Ländern. Lit Verlag, 2009, S. 130, ISBN 3-825-81703-2.
  3. Rüdiger Engerth: Die blume und das alfabeet. Neues Österreich vom 3. Dezember 1966.
  4. Rüdiger Engerth: Grober Spass, tiefere Bedeutung. Kurier vom 22. März 1989.
  5. Rüdiger Engerth: Tiefe Sehnsucht. Handelsblatt vom 3. Juni 1999 (Zitat des Artikels auf der Website der Stadt Wien).

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