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Oskar Maurus Fontana

Beiträge

Friedrich Abendroth • Rudolf Bayr • Otto F. Beer • Franz Theodor Csokor • Heimito von Doderer • Herbert Eisenreich • Oskar Maurus Fontana • Alexander Lernet-Holenia • Ernst Lothar • Ernst Schönwiese • Friedrich Torberg • Hans Weigel • Erik G. Wickenburg

Die Anti-Bestseller 1960

Eine Umfrage nach guten Büchern, die schlecht gehen
No. 84
Dezember
1960

Schlechte Bücher, die gut gehen, sind an der Tagesordnung, und das ist traurig. Es gibt auch schlechte Bücher, die schlecht gehen, und das ist erfreulich. Es gibt auch gute Bücher, die gut gehen, und das ist selten. Mit keinem dieser drei Phänomene wollen wir uns im folgenden beschäftigen. Daran, (...)

Oskar Maurus Fontana • Joseph Glücksmann • Willy Haas • Hansres Jacobi • Florian Kalbeck • Walther Karsch • Karl Korn • Gert Omar Leutner • Peter Lotar • Ernst Lothar • George Marton • Siegfried Melchinger • Herbert Mühlbauer • Piero Rismondo • Hans Sahl • Heinrich Schnitzler • Robert Schnorr • Oscar Fritz Schuh • Thomas Sessler • Franz Stoß • Hans Weigel

„Mensch, Maier! sagte der Lord“
oder
Die Übersetzungs-Misere auf dem deutschen Theater

Eine FORVM-Umfrage / Zeichnungen von Paul Flora
No 67/68
Juli
1959

Oskar Maurus Fontana • Eugen Gürster • Willy Haas • Felix Hubalek • Kurt Kahl • Walther Karsch • Rudolf Krämer-Badoni • Leopold Lindtberg • Siegfried Melchinger • Jürgen Rühle • Oscar Fritz Schuh • Gody Suter • Hans Weigel

Brecht soll trotzdem gespielt werden

Antworten auf eine FORVM-Umfrage
No. 57
September
1958

Kurt Absolon • Heimito von Doderer • Paul Flora • Oskar Maurus Fontana • Manuel Gasser • Willy Haas • Edwin Hartl • Ernst Krenek • Friedrich Lehmann • George Mikes • Robert Neumann • Werner Riemerschmid • Wieland Schmied • Hans Ulrich Staeps • Mirko Szewczuk • Erik G. Wickenburg

Kitsch und Kunst

Eine FORVM-Umfrage mit Illustrationen von Paul Flora
No. 43/44
Juli
1957

Oskar Maurus Fontana • Manuel Gasser • Willy Haas • Hansres Jacobi • Walther Karsch • Ilse Leitenberger • Siegfried Melchinger • Richard Nimmerrichter • Edwin Rollett • Friedrich Torberg

Funktion und Grenzen der Theaterkritik

Antworten auf eine FORVM-Umfrage
No. 31/32
Juli
1956

Otto F. Beer • Franz Theodor Csokor • Oskar Maurus Fontana • Herbert Mühlbauer • Piero Rismondo • Hans Weigel

Die vermutlichen Bestseller 1955

Antworten auf eine FORVM-Rundfrage
No. 24
Dezember
1955

In der Annahme, daß die weihnachtsüblichen Rundfragen nach den „besten Büchern des Jahres“ den immer wieder rundbefragten Schriftstellern und Kritikern allmählich ebenso langweilig geworden sind wie uns, haben wir unsere Frage diesmal ein wenig anders gestellt: sie bezog sich nicht auf die „besten“, (...)

Oskar Maurus Fontana

Revision der Klassiker

No. 18
Juni
1955

Otto Basil • Oskar Maurus Fontana • Albert Paris Gütersloh • Edwin Hartl • Florian Kalbeck • Rudolf Kalmar • Roland Rainer • Werner Riemerschmid • Gerhard Schmidt • Wieland Schmied • Hanns Winter

Was bedeutet „modern“?

Antworten auf eine FORVM-Umfrage
No. 15
März
1955

Wohl kaum ein zweites unter den gebräuchlichen Schlagworten wird — und das will etwas heißen! — so gedankenlos gebraucht wie das Wort „modern“. Der einzige Trost: daß dieser gedankenlose Gebrauch verhältnismäßig wenig Unheil stiftet. Die einzige Möglichkeit: zu versuchen, dem Begriffsinhalt dieses Wortes (...)

Otto Basil • Oskar Maurus Fontana • Hans Weigel

Drei Antworten an Dor

No. 2
Februar
1954

Oskar Maurus Fontana

Die österreichische Literatur 1953

No. 1
Januar
1954

Oskar Maurus Fontana bei Wikipedia

Oskar Maurus Fontana (* 13. April 1889 in Wien; † 4. Mai 1969 ebenda) war ein österreichischer Erzähler, Dramatiker, Lyriker, Theaterkritiker und Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fontana wandte sich nach philosophischen Studien an der Universität Wien ausschließlich der schriftstellerischen und journalistischen Betätigung zu. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Theaterreferent der „Waage“ und der „Schaubühne“, dann ständiger Theaterkritiker beim „Achtuhr-Abendblatt“ und beim „Tag“.

Fontana hatte in seiner Jugend Verbindung zur expressionistischen Bewegung und Kontakte mit Oskar Kokoschka, Albert Ehrenstein, Berthold Viertel und pflegte eine Freundschaft mit Robert Musil. 1917 war Fontana Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift "Flugblatt". 1918 erschien sein erster Roman, „Die Erweckung“.

1933 bezog Fontana auf dem P.E.N.-Kongress in Ragusa gegen den Nationalsozialismus Stellung, er war einer der Mitunterzeichner der Resolution des österreichischen P.E.N.-Clubs gegen Hitler-Deutschland, von denen alle außer ihm und Rudolf Jeremias Kreutz nach dem Anschluss Österreichs ins Exil gingen. Fontana schrieb, etwa in der Zeitung „Der Wiener Tag“, gegen den Nationalsozialismus. Seine Schriften standen bereits 1935 auf der „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ der Reichsschrifttumskammer.

1938 meldete sich Fontana beim „Reichsverband der Deutschen Presse“ an, um die Zulassung als Journalist zu erhalten. Bis Februar 1939 konnte er nur illegal und unter einem Pseudonym im „Neuen Wiener Tagblatt“ publizieren, danach schrieb er mit beschränkter Arbeitserlaubnis Feuilletons und Reiseberichte beim "Deutschen Kulturdienst" sowie von 1940 bis 1944 „Kunstbetrachtungen“ (Theaterkritiken) über das Wiener Theatergeschehen für die „Kölnische Zeitung“.

Fontana hatte Kontakt zu einer Gruppe von Journalisten, die sich auf eine demokratische Neuordnung der Presse nach der Zerschlagung des Faschismus vorbereitete.[1]

1945 übernahm Fontana das Kunstreferat in der Tageszeitung „Neues Österreich“. Fontana war maßgeblich an der Gründung des Verbandes demokratischer Schriftsteller beteiligt. 1946 gründete er die Österreichische Buchgemeinschaft. Ab 1945 war Fontana Chefredakteur des „Wiener Kurier“, wurde aber am 14. Februar 1946 wegen eines „pan germanistischen“ Artikels in der NS-Zeitschrift „Das Reich“ fristlos entlassen, der eine Rezension einer Richard Wagner-Aufführung in Linz war. Fontana rechtfertigte sich: „Ich glaube auch in der Nazizeit getan zu haben, was möglich war um den Geist hinüberzuretten.“ 1951 bis 1958 war er Theaterkritiker der „Presse“. Zwischen 1959 und 1964 war Fontana Präsident des Österreichischen Schriftstellerverbandes.

Sein literarisches Werk besteht aus Theaterstücken, Romanen, Novellen und Monographien über Schauspieler wie Paula Wessely, Albin Skoda und Hans Moser. Er wurde durch sein Buch Der erste Winter bekannt. Bis zu seinem Tod hat er zehn Bücher verfasst. Seinen Nachlass kaufte die Wienbibliothek 1970 aus dem Familienbesitz Fontanas auf.

Er wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof im Ehrenhain (Gruppe 40, Nummer 11) beigesetzt.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabstätte von Oskar Fontana

Hauptwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Der Erste Winter“
  • „Wenn die Nachtigall stirbt“
  • „Wenn die letzte Wolke geht“
  • „25 Tage vorher“
  • „Das Ende von Eden“
  • Albin Skoda Genius zwischen Licht und Schatten“
  • „Wiener Schauspieler. Von Mitterwurzer bis Maria Eis“ (Amandus, 1948)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexandra Reininghaus: Oskar Maurus Fontana. Das Profil eines österreichischen Journalisten. Dissertation, Salzburg 1983.
  • Oliver Rathkolb: Nationalsozialistische "Kunstbetrachtung" contra kulturelle Meinungsfreiheit. Anmerkungen zum Primat des Politischen über das Ästhetische in der Ostmark 1938. In: Die veruntreute Wahrheit. Hitlers Propagandisten in Österreich '38. Hrsg. v. Oliver Rathkolb, Wolfgang Duchkowitsch und Fritz Hausjell unter Mitarbeit von Hannes Haas. Salzburg 1988

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Roessler: Humanismus des Kompromisses? Oskar Maurus Fontanas Theaterpublizistik. In: Literatur der ‚Inneren Emigration‘ aus Österreich, hrsg. v. Johann Holzner und Karl Müller, Wien 1998.

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