FORVM » AutorInnen

Josef Dvorak

Jahrgang 1934, gelernter Theologe und Tiefenpsychologe. Langjähriger Gerichtsreporter und außenpolitischer Redakteur bei Tageszeitungen, von 1973 bis 1995 Mitglied der Redaktion des FORVM. Er ist heute freier Forscher und Publizist und beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte der Psychoanalyse, des Okkultismus und ideologischer Minderheiten.

Beiträge

Josef Dvorak • Gerhard Oberschlick
Der Wiener Aktionismus

Dvořáks Erzählungen als Text & Video

Komitragödie in 2 Akten mit 1 Zugabe
WWW-Ausgabe
Juni
2018

1. Akt: „Die Blutorgel“ 2. Akt: Wie alles anfing Zugabe: Kellerg’schichten Ein Robert Sommer-Abend präsentiert von Erich Félix Mautner Zeit: 15. Juni 2018, ab 19:07 Ort: Historischer Keller des Hauses 1200 Wien-Brigittenau, Perinetgasse 1, wo alles anfing. Es gilt das gesprochene Wort,* siehe (...)

Josef Dvorak

Von Krucken-, Haken- und anderen Kreuzen

No. 411/412
März
1988

Josef Dvorak

Europa Nostra

Visionen und Machtkalkül eines besonderen Kardinals
No. 409/410
Januar
1988

Josef Dvorak

Kein Antisemitismus

No. 406-408
Oktober
1987

Josef Dvorak

Woytylas Kaffeekränzchen

No. 401-405
Juli
1987

J. D., derzeit wg. satanistischer Umtriebe dienstfrei gestellter Redakteur des FORVM, fand trotzdem Zeit zu anekdotisch-analytischer Konkurrenzbeobachtung.

Josef Dvorak

Freud und der Antisemitismus

No. 397/398
April
1987

Josef Dvorak

Imago Freud

No. 395/396
Januar
1987

Josef Dvorak

Die leise Stimme der Vernunft

Der Kulturprozeß bei S. Freud un C. G. Jung
No. 387/394
September
1986

Josef Dvorak

Gnadenbild aus Leder

No. 387/394
September
1986

Josef Dvorak

Öffentliche Geheimwissenschaft Psychoanalyse

No. 387/394
September
1986

Josef Dvorak
Andreas von Bülow:

Die eingebildete Unterlegenheit

Das Kräfteverhältnis West-Ost, wie es wirklich ist
No. 384/385/386
April
1986

Verlag C.H. Beck‚ München. 154 Seiten.

Josef Dvorak
Karen Brecht/Volker Friedrich/Ludger M. Hermans/Isidor J. Kaminer/Dierk H. Juelich (Hrsg.):

Hier geht das Leben auf eine sehr merkwürdige Weise weiter

Zur Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland
No. 384/385/386
April
1986

Verlag Michael Kellner, Hamburg. 216 Seiten, DM 36,-

Josef Dvorak

Im Kampf mit der Not der Eiszeiten

No. 384/385/386
April
1986

Beim Herumstöbern in einem alten Koffer fand die Psychoanalytikerin Ilse Grubrich-Simitis in London eine 68 Jahre lang unveröffentlicht gebliebene Abhandlung Sigmund Freuds: „Übersicht der Übertragungsneurosen“ aus dem Jahre 1915. Der Koffer hatte Mihály Bálint gehört, in ihm wurden Teile der (...)

Josef Dvorak

Opiumträume in Bad Ischl

Wilhelm Stekel analysierte Otto Groß
No. 379/380
September
1985

Am 12. April vollendete der führende österreichische Sexualwissenschafter Prof. Dr. Ernest Borneman sein 70. Lebensjahr. Ad multos annos! Borneman ist gelernter Anthropologe, Archäologe und Psychoanalytiker (ein Schüler von Geza Réheim). Er wirkte erfolgreich als Film- und Fernsehproduzent, sowie (...)

Josef Dvorak
Milan Dubrovic:

Veruntreute Geschichte

Die Wiener Salons und Literaten-Cafés
No. 379/380
September
1985

Paul Zsolnay Verlag Wien/Hamburg 1985. 316 Seiten.

Josef Dvorak

Wo die Zitronen blühn

Ein Sanskritist liquidiert Freud
No. 375-378
Juni
1985

Zu: Jeffrey M. Masson‚ Was hat man dir, du armes Kind, getan? Sigmund Freuds Unterdrückung der Verführungstheorie. 336 Seiten, Preis S 296‚—‚ Rowohlt Verlag, 1984.

Josef Dvorak

Reagan ohne Unterleib

No. 371/373
Januar
1985

Politiker hanteln sich an zwei Schnüren entlang: An ihrer Kindheit und an den Phantasien ihrer Wähler. Kennt man beides, kann man sogar Kriege voraussagen. Meinen Analytiker.

Josef Dvorak

US-Wiedergeburt

No. 364/365
April
1984

Josef Dvorak • Michael Hopp • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick
Anhang • Prolongation • Weitere 30 Jahre

Kleines Einigungsspiel

No. 361/363
März
1984

Aber Günther Nennings Umkrempelung der Torberg’schen Gründung vor etwa 20 Jahren fortführend , spielen wir vor Euch unser Einigungsspiel, mittels dessen das FORVM zuletzt inneren Gleichmut wieder bewahrte. Wir spielen darin unsere eigenen Rollen und das Spiel ist erheblich Teil unserer Leben. Die (...)

Josef Dvorak

Sauce Hollandaise à la Wojtyla

No. 361/363
März
1984

Neopapismus

Josef Dvorak

Übermensch a.D.

Albaniens Abschied von Enver Hoxha
No. 361/363
März
1984

Orwells Jahr 1984 beschert Albanien, dem ersten deklariert atheistischen Staat der Welt, einem Land, in dem Nietzsches „Neuer Mensch“ mithilfe streng stalinscher Methoden hätte blutvolle Realität werden sollen, einen kleinen Hoffnungsschimmer humane Schwäche: der zitternd verehrte Parteichef Enver (...)

Josef Dvorak

Arsen ein Leben lang

Das Drogen-Kursbuch eines Psychoanalytikers
No. 360
Dezember
1983

Josef Dvorak

Tito im Taubenloch

No. 360
Dezember
1983

Balkanleben. In solidarischer Besorgnis gewidmet Mile Šekeljić — Red.

Josef Dvorak

Alles gefälscht!

Eine Medien-Groteske, das Groteske der Medien und die Artung des journalistischen Wesens
No. 356/357
August
1983

Josef Dvorak

Der Torpedokäfer schmatzt und schnarcht

No. 354/355
Juni
1983

Franz Jung, Schriften und Briefe in zwei Bänden, Verlag Petra Nettelbeck, Salzhausen. Alleinvertrieb: Zweitausendeins, Frankfurt am Main, Zwei Bände, 1420 Seiten, DM 24, öS 200

Josef Dvorak

Jesus in Flanell

No. 354/355
Juni
1983

Josef Dvorak

Voudou-papa

No. 352/353
April
1983

Josef Dvorak

Am Christenwesen wird die Welt genesen

Urbi- et orbitaler Supertherapeut
oder
Der Friede von ganz oben
No. 347/348
Dezember
1982

Josef Dvorak

Freiheit für’s Unkraut!

Giftig grüne Bemerkungen*
No. 347/348
Dezember
1982

Josef Dvorak

Harnlust und Geistesbrei

Das Geschlechtsleben von Karl Kraus
No. 342/343
Juli
1982

Nike Wagner: Geist und Geschlecht. Karl Kraus und die Erotik der Wiener Moderne, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1982, 291 Seiten, 28 Bildseiten, DM 32, öS 243,20

Josef Dvorak

Ausm Paradies geprügelt

Alice Millers Antipädagogik
No. 335/336
November
1981

Josef Dvorak

Schizophren ist normal

Zum Tode Erich Fromms
No. 319/320
Juli
1980

ln der Mitgliederliste des FORVM-Redaktionsbeirats stand hinter dem Namen Erich Fromm der Wohnort „Mexico City“. Aber nach einem Herzinfarkt, den Fromm 1968 erlitten hatte, hielt er sich meist im Tessin auf. Fotografien aus der letzten Zeit zeigen ihn mit dem zerfurchten, lächelnden Gesicht eines (...)

Josef Dvorak

Lochlust

No. 317/318
Mai
1980

Josef Dvorak

Satan im Coca-Cola

No. 317/318
Mai
1980

Josef Dvorak

Bald ist Weltuntergang

No. 315/316
März
1980

Josef Dvorak

Freuds Elektraschock

No. 315/316
März
1980

Josef Dvorak

Ginseng positiv

Neubesetzung des Caruso-Lehrstuhls in Salzburg
No. 315/316
März
1980

Josef Dvorak

Hexensabbat

No. 315/316
März
1980

Josef Dvorak

SP- & KP-Bauer

No. 315/316
März
1980

Josef Dvorak

Kosmischer Dschingis-Khan

Hans Küng und Papst Wojtyla
No. 313/314
Januar
1980

Josef Dvorak

Die Sünden des Herrn Wojtyla

No. 311/312
November
1979

Josef Dvorak

Franz, Anarchist und fromm

No. 311/312
November
1979

Josef Dvorak

Hanf im Burggarten

No. 311/312
November
1979

Josef Dvorak

Zwischen Freud und Orgie

Psychoanalytisches über Otto Groß
No. 311/312
November
1979

Josef Dvorak

Sextherapie mit Kindern

No. 309/310
September
1979

Josef Dvorak

Wahnsinn aus’m Schrebergarten

Schizophrenie und Terror
No. 307/308
Juli
1979

Josef Dvorak

Der verborgene Imam

Religion und Revolution in Persien
No. 303/304
März
1979

Gottesstaat Iran? Schah Reza Pahlewi besitzt keinerlei Rückhalt mehr im Volk. Das haben die Massendemonstrationen am Aschuratag (11. Dezember 1978), dem Märtyrer-Prozessionstag des schiitischen Islams, aller Welt deutlich vor Augen geführt. Das Regime stützt sich nur mehr auf die von den USA mit (...)

Josef Dvorak

Morphinist und Anarchist

Otto Groß im Ersten Weltkrieg
No. 303/304
März
1979

Josef Dvorak

Kinderverzahrer

No. 299/300
Oktober
1978

Remo Buser/Josef Heggli: Sexualtherapie für Kinder und Jugendliche (Bd. II u. III von „Kinder- und Jugendsexualität in der Krise“). Schweizerisches Institut für Sexualforschung‚ Postfach 206, CH-8022 Zürich, 268 Seiten, sfr/DM 65, öS (...)

Josef Dvorak

Warlord Carter

No. 299/300
Oktober
1978

Josef Dvorak

LSD in der Tschechei

No. 297/298
September
1978

Stanislav Grof: Topographie des Unbewußten. LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung, Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1978 (Reihe Konzepte der Humanwissenschaften), 272 Seiten, DM 28, öS 218,40

Josef Dvorak

Papa Zanipolo

No. 297/298
September
1978

Josef Dvorak

Willi Christus

Reichs letztes Buch
No. 297/298
September
1978

Wilhelm Reich: Christusmord, Walter-Verlag, Olten und Freiburg im Breisgau 1978, 398 Seiten, DM 39, öS 304,20

Josef Dvorak

Kokain und Mutterrecht

Die Wiederentdeckung von Otto Groß (1877-1920)
No. 295/296
Juli
1978

Josef Dvorak

Armenglaube

Johann Baptist Metz und die Befreiungstheologie
No. 291/292
März
1978

Johann Baptist Metz: Glaube in Geschichte und Gesellschaft. Studie zu einer praktischen Fundamentaltheologie, Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1977, 221 Seiten, DM 29, öS 223,30

Josef Dvorak

Räte raten rot

Das jugoslawische Experiment mit der Selbstverwaltung
No. 289/290
Januar
1978

Josef Dvorak

Hitlers Samen

No. 289/290
Januar
1978

Josef Dvorak

Achtung Helfer!

No. 288
Dezember
1977

Wolfgang Schmidbauer: Die hilflosen Helfer. Über die seelische Problematik der helfenden Berufe, Rowohlt, Reinbeck 1977, 220 Seiten, DM 19,80, öS 152,50

Josef Dvorak

Big Reinlege

No. 288
Dezember
1977

Antwort an Nenning

Josef Dvorak

Christus GesmbH

No. 287
November
1977

Jack-Alain Léger: Monsignore. Roman, Rowohlt Verlag, Reinbek 1977, 358 Seiten, DM 29,80, öS 229,50

Josef Dvorak

Petri Stuhl im Höllenpfuhl

Das Schisma Lefebvres im Lichte der Kirchengeschichte
No. 286
Oktober
1977

Josef Dvorak

Stalin rotiert in Tirana

No. 286
Oktober
1977

Josef Dvorak

Tötet die Arbeitslosen!

No. 286
Oktober
1977

Josef Dvorak

Fieberkurve der Reform

No. 284/285
August
1977

Christian Fenner: Demokratischer Sozialismus und Sozialdemokratie. Realität und Rhetorik der Sozialismusdiskussion in Deutschland, Campus Verlag, Frankfurt 1977, 227 Seiten, DM 24, öS 186

Josef Dvorak

Keine Milde!

Ein Sexualmordprozeß in Wiener Neustadt
No. 284/285
August
1977

Josef Dvorak

Plombierter Sexualmörder

No. 284/285
August
1977

Eberhard Schorsch/Nikolaus Becker: Angst, Lust, Zerstörung. Sadismus als soziales und kriminelles Handeln. Zur Psychodynamik sexueller Tötungen, Rowohlt Verlag, Reinbek 1977, 320 Seiten, DM 19,80, öS 152,50

Josef Dvorak

Besser als Opium

No. 282/283
Juni
1977

Peter Bunge/Christina Crist: Bewußtes Träumen. Neue Wege der Psychotherapie, mit Bilddokumenten, Econ Verlag, Düsseldorf 1976, 272 Seiten, DM 38, öS 293

Josef Dvorak

Psychokochbuch

No. 282/283
Juni
1977

Rainer Winkel: Pädagogische Psychiatrie für Eltern, Lehrer und Erzieher. Eine Einführung in neurotische und psychotische Schul- und Erziehungswirklichkeiten, List Verlag, München 1977, 434 Seiten, DM 36, öS 255

Josef Dvorak

Rote Mystik

No. 282/283
Juni
1977

Adolf Holl: Mystik für Anfänger, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1977, 216 Seiten, DM 24, öS 186

Josef Dvorak

Popper und kein Ende

No. 280/281
März
1977

Georg Lührs, Thilo Sarrazin, Frithjof Spreer, Manfred Tietzel (Hrsg.): Kritischer Rationalismus und Sozialdemokratie II. Diskussion und Kritik, Verlag J. H. W. Dietz Nachf., Berlin/Bonn 1976, 389 Seiten, DM 25, öS 192,50

Ilse M. Aschner • Josef Dvorak • Michael Hopp • Franz Jindra • Adalbert Krims • Günther Nenning • Wilhelm Zobl
FORUM des FORVMS

Hü-Hott!

Diskussion um die Linie des NEUEN FORVMs
No. 279
März
1977

Josef Dvorak

Holls konstitutioneller Gott

No. 277/278
Januar
1977

Adolf Holl: Jesus in schlechter Gesellschaft, 1971, 212 Seiten, DM 22, öS 169,40 (als dtv-Taschenbuch DM 3,80 öS 29,30); Tod und Teufel, 1973, 256 Seiten, DM 24, öS 184,80 (als dtv-Taschenbuch DM 5,80, öS 44,70); Wo Gott wohnt, 1976, 177 Seiten, DM 17,50, öS 134,80. Alle in der Deutschen (...)

Josef Dvorak

Verrat im Blut

Geschichte & Philosophie des Compromesso storico I
No. 277/278
Januar
1977

Josef Dvorak

Lebenshilfe aus Büchern

Reihe „Geist und Psyche“ aus dem Kindler Verlag
No. 276
Dezember
1976

Josef Dvorak

Philosophie in Gelb

Ideologischer Bauchladen einer Programmdiskussion
No. 273/274
September
1976

Josef Dvorak

Hier irrte Freud

Sex in Mythologie und Wissenschaft
No. 269/270
Mai
1976

Josef Dvorak

Wird’s wärmer?

Streifzug durch die neueste Homosexuellenliteratur
No. 268
April
1976

Martin Dannecker/Reimut Reiche: Der gewöhnliche Homosexuelle. Eine soziologische Untersuchung über männliche Homosexuelle in der Bundesrepublik, S. Fischer Verlag, Frankfurt 1974, 429 Seiten, DM 19,80, öS 152,50 Alexander Ziegler: Die Konsequenz, Schweizer Verlagshaus AG, Zürich 1975, 254 Seiten, (...)

Josef Dvorak

Scharfe und arme Hunde

Schleiferprozeß in Krems/Donau, 10./14. März 1975
No. 256
April
1975

Der Fisch stinkt vom Kopf. Nicht die Unteroffiziere sind das größte Übel im Bundesheer, so hart sie den Mann angehen mögen, sondern die Kommandanten, so urban sie mit Journalisten reden mögen. Die Scheinliberalisierung der Dienstzeitverkürzung (acht Monate Gesamtdienstzeit) wird mehr als kompensiert (...)

Josef Dvorak

Hitler war nekrophil

No. 255
März
1975

Erich Fromm: Anatomie der menschlichen Destruktivität, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1974, 486 Seiten, DM 38, öS 292,60

Josef Dvorak

Ein Jesuit wird verfolgt

Streit um die „Häresie“ des Pater Schupp
No. 253/254
Januar
1975

Josef Dvorak
FORVM DES FORVMS

Amoklauf der Aktionisten*

No. 249/250
September
1974

Josef Dvorak

Die Faschisten von heute

Antwort an Hermann Nitsch
No. 246
Juni
1974

Josef Dvorak

Die Blutorgien des Hermann Nitsch

Zur Psychologie des o.m.theaters
No. 239
November
1973

Josef Dvorak

Wer war Otto Muehl?

Brief an Günther Nenning
No. 230/231
März
1973

Josef Dvorak • Michael Weinzierl

Schule als Idiotenschule

No. 190
Oktober
1969

Beiträge zu Josef Dvorak

Otto Gross

Lehrt Anarchie

Zur funktionellen Geistesbildung des Revolutionärs
No. 303/304
März
1979

Otto Groß ist ein vergessener Vorläufer Wilhelm Reichs, den Josef Dvorak in einer gründlichen Studie im Juli/August-Heft 1978 des NEUEN FORVMs exhumierte. Schon vor dem ersten Weltkrieg hatte Otto Groß begonnen, Psychoanalyse und soziale Revolution zu verbinden. Als Teilnehmer des österreichischen (...)

Josef Dvorak bei Wikipedia

Josef Dvorak (* 28. Jänner 1934 in Wien) ist ein österreichischer Tiefenpsychologe, katholischer Theologe (Schüler Karl Rahners), Mitbegründer des Wiener Aktionismus und Sachbuchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dvorak war zeitweise als Journalist bei der Wiener TageszeitungKurier“ und der „Arbeiter-Zeitung“, ab 1966 als Redakteur für Printmedien tätig. Ab 1969 war er Stammautor der internationalen kulturpolitischen Zeitschrift FORVM und von 1973 bis zur Einstellung 1995 Mitglied von deren Redaktion.[1] Mindestens seit Anfang der 1960er war er Therapeut in Wien, aus dieser Zeit rührt auch seine Bekanntschaft mit Otto Muehl und Hermann Nitsch, die bei ihm Gesprächsanalysen machten.

Im Burgenland und in Bremen wurde Dvorak durch die Inszenierung von Ritual-Performances, die im österreichischen Fernsehen übertragen wurden, als „Satanologe“ bekannt. Mittlerweile gilt er als führender Satanismus-Experte im deutschen Sprachraum.[1]

Dvorak ist gegenwärtig freier Forscher und Publizist und beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte der Psychoanalyse, etwa von Otto Gross, des Okkultismus und ideologischer Minderheiten. Sein 1989 im Heyne Verlag erschienenes Sachbuch „Satanismus – Geschichte und Gegenwart“ gilt als Standardwerk der Satanismusforschung.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Dvorak: Satanismus. Schwarze Rituale, Teufelswahn und Exorzismus, Geschichte und Gegenwart. Heyne, München, 1989. ISBN 3-453-17258-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 44; Reprint FORVM 1954-1995. Ueberreuter, Wien 2002–2005, Ära Nenning. Teil 1: Jahrgänge 1966–1970. 6 Bde., 2003. ISBN 9783800039524; Ära Nenning. Teil 2: Jahrgänge 1971–1976. 6 Bde., 2003. ISBN 9783800039531; Ära Nenning. Teil 3: Jahrgänge 1977–1986. 5 Bde., 2004. ISBN 9783800039623; Ära Oberschlick: Jahrgänge 1987–1995. 4 Bde., 2005. ISBN 9783800039630; Register 1954–1995. 1 Bd., 2002. ISBN 3-8000-3834-X.
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