Vulkanausbruch im äußersten Südatlantik

24. April 2016. Bildnachweis: NASA

24. April 2016. Bildnachweis: NASA


1. Mai 2016. Bildnachweis: NASA

1. Mai 2016. Bildnachweis: NASA

Ende April und Anfang Mai 2016 entdeckten Satellitensensoren Anzeichen eines Vulkanausbruchs im fernen Südatlantik zwischen Südamerika und der Antarktis. Der Mount Sourabaya, ein Stratovulkan auf Bristol Island, schien zum ersten Mal seit 60 Jahren auszubrechen. Es gibt keine menschlichen Bewohner der Insel, die fast immer mit Gletschereis und Schnee bedeckt ist.


Der Satellit Landsat 8 der NASA hat diese beiden Falschfarbenbilder am 24. April und 1. Mai 2016 aufgenommen. Die Bilder wurden aus einer Kombination von Kurzwellen-Infrarot-, Nahinfrarot- und Rotlicht erstellt, das hilft, die Wärmesignaturen einer Eruption zu erkennen. Beide Bilder zeigen die Hitzesignaturen (rot-orange) von wahrscheinlich heißer Lava, während weiße Wolken vom Krater wegziehen. Die Bandkombination lässt die Eisdecke der Insel leuchtend blaugrün erscheinen.

Lage der Insel Bristol

Lage der Insel Bristol

Mit einer ungefähr rechteckigen Form von 12 mal 14 Kilometern (7 mal 8,5 Meilen) ist Bristol Island eine der größten in der Kette der South Sandwich Islands. Der höchste Gipfel der Insel liegt 1100 Meter über dem Meeresspiegel. Aufgrund der abgelegenen Lage und des Fehlens von Landeplätzen inmitten seiner Eiskappe ist der Stratovulkan einer der am wenigsten untersuchten der Welt. Der letzte bekannte Ausbruch auf Bristol Island wurde 1956 gemeldet.

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Fazit: Ende April und Anfang Mai 2016 entdeckten Satellitensensoren Anzeichen eines Vulkanausbruchs im fernen Südatlantik zwischen Südamerika und der Antarktis. Der Mount Sourabaya, ein Stratovulkan auf Bristol Island, schien zum ersten Mal seit 60 Jahren auszubrechen.

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