Das Geheimnis des Unterwasserkornkreises gelöst

Eine der coolsten Geschichten der letzten Woche (18. September 2012) hat der Welt das vorgestellt, was viele jetzt als bezeichnenUnterwasserkornkreis. Natürlich haben diese Kreise am Meeresboden nichts mit Pflanzen zu tun, aber es sind komplizierte Kreise, die an dieaufwendige Kornkreise, die manchmal auf den Feldern der Bauern auftauchen. Der japanische Fotograf Yoji Ookata hat die folgenden Fotos während eines Tauchgangs in der Nähe von Amami Oshima an der Südspitze Japans aufgenommen. Er sagte, die welligen geometrischen Sandmuster hätten einen Durchmesser von fast sechs Fuß und seien fast 80 Fuß unter dem Meeresspiegel.


Bildquelle: Yoji Ookata

Bildquelle: Yoji Ookata


Ookata brachte Kollegen und ein Fernsehteam mit, um die mysteriösen Unterwasserkreise weiter zu studieren. Sie fanden heraus, dass der Künstler klein warKugelfischder nur mit seiner flatternden Flosse Tag und Nacht unermüdlich daran arbeitete, die kreisförmigen Grate zu schnitzen.

Kugelfisch. Dieser Fisch schnitzte die kunstvollen Tiefseekreise, indem er mit einer Flosse schlug. Bildquelle: Yoji Ookata

Das Foto oben zeigt den Künstler: den Kugelfisch. In Japan gelten diese Fische als Delikatesse, obwohl sie giftig sein können. Laut BlogLöffel & Tamago, von dem ich glaube, dass diese Geschichte ihren Ursprung hat, dieser Fisch nimmt sogar „kleine Muscheln, knackt sie und zeichnet die inneren Rillen seiner Skulptur aus, als würde er sein Stück schmücken“.

Offenbar werden weibliche Kugelfische von den Rillen und Grate angezogen. Sie paaren sich und legen Eier in die Mitte dieser Unterwasserkreise.




Kugelfisch bei der Arbeit, die einen Kreis bildet. Die Kreise dienen offenbar Paarungszwecken. Weibliche Kugelfische legen ihre Eier in der Mitte ab. Bildquelle: Yoji Ookata

Fazit: Im September 2012 kursierte eine Geschichte über Unterwasser-„Kornkreise“, die offenbar von Kugelfischen gebildet werden. Der japanische Fotograf Yoji Ookata entdeckte sie und brachte später ein Filmteam und andere mit, um sie zu studieren. Die Geschichte erschien am 18. September 2012 im Blog Spoon & Tamago.