Wie der Mond seinen Sonnenbrand bekam


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Forschung mit Daten der NASAARTEMISMission legt nahe, dass ein Teil der Färbung, die wir auf dem Mond sehen, eine Form von Sonnenbrand sein könnte.


Hier auf der Erde sind wir weitgehend vor den schädlichen Auswirkungen derSonnenwind– der Strom geladener Teilchen, der aus der oberen Atmosphäre der Sonne freigesetzt wird. Das liegt daran, dass der Sonnenwind magnetisiert ist und das natürliche Magnetfeld der Erde die Sonnenwindpartikel um unseren Planeten ablenkt, sodass nur ein kleiner Teil davon die Atmosphäre unseres Planeten erreicht.

Aber der Mond hat kein globales Magnetfeld. Magnetisierte Gesteine ​​​​in der Nähe der Mondoberfläche erzeugen jedoch kleine, lokalisierte Magnetfeldpunkte – kleine Blasen aus magnetischem „Sonnenschutz“ – die sich von Hunderten von Metern bis zu Hunderten von Kilometern erstrecken.

Unter diesen Miniatur-Magnetschirmen befindet sich das Material, aus dem die Mondoberfläche besteht, genanntregolith, ist von den Sonnenpartikeln abgeschirmt. Wenn diese Partikel zum Mond strömen, werden sie in die Bereiche um die Magnetblasen abgelenkt, wo chemische Reaktionen mit dem Regolith die Oberfläche verdunkeln. Dadurch entstehen die unverwechselbaren Muster dunklerer und hellerer Wirbel, die so auffallend sind, dass sie von der Erde aus gesehen werden können.

Helle ovale und wackelige Linien auf dunkler grauer Mondoberfläche.

Die Forschung legt nahe, dass Mondwirbel, wie der hier vom Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA abgebildete Reiner Gamma-Mondwirbel, das Ergebnis von Sonnenwind-Wechselwirkungen mit den isolierten Magnetfeldtaschen des Mondes sein könnten.Mehr zu diesem Bild. Bild überNASA LRO WAC-Wissenschaftsteam.




Fazit: Video darüber, wie der Mond sein unverwechselbares Muster aus helleren und dunkleren Wirbeln bekam.

Über die NASA