Füchse nutzen das Erdmagnetfeld, um auf Beute zu springen

Vögel tun es. Bienen machen es. Heute sind Füchse die jüngsten Tiere der Erde, die im Verdacht stehen, das Erdmagnetfeld als Teil ihrer täglichen Arbeit zu nutzen.


Füchse, die kleine Tiere in hohem Gras oder tiefem Schnee jagen, könnten das Magnetfeld nutzen, um einen erfolgreichen Angriff auf Beute zu starten. Schreiben im TagebuchBiologiebriefe, sagte ein tschechisches Forschungsteam, es vermutet, dass die Füchse einen internen Kompass verwenden, um zu urteilensowohl Richtung als auch Entfernung.

Es hat sich gezeigt, dass Kühe und Rehe, nicht nur Vögel und Bienen, ihreRichtungzumErdmagnetfeld. Aber Füchse sind die ersten Tiere, von denen angenommen wird, dass sie einen inneren Kompass verwenden, um dieDistanzbeten.

Füchse springen hoch, um ihre Beute von oben zu überraschen, eine Jagdtechnik namens 'Maus'. Tschechische Forscher beobachteten, dass Füchse auf der Jagd dazu neigen, ihre Sprünge in eine ungefähr nordöstliche Kompassrichtung zu richten, unabhängig von Tageszeit, Wolkenbedeckung oder anderen Faktoren, die ihre Wahrnehmung ihrer Beute beeinflussen könnten. Tatsächlich war eine große Mehrheit der fast 600 Angriffe, die die Wissenschaftler beobachteten, in die gleiche Richtung ausgerichtet. Sie fanden heraus, dass 74 Prozent der nach Nordosten ausgerichteten Angriffe erfolgreich waren, während Angriffe in andere Richtungen nur eine Erfolgsrate von 18 Prozent hatten. Das ist ein zu großer Unterschied, um zufällig zu sein, glauben die Wissenschaftler.


Es ist bekannt, dass Füchse ihr gutes Gehör nutzen, bevor sie ihren Sprung starten, und das funktioniert gut, wenn sie auch ihre Beute sehen können. Aber die Wissenschaftler hatten Grund zu der Annahme, dass sie einen anderen Sinn hatten, um zu beurteilen, wie weit sie springen sollten, wenn sie kleine Kreaturen im Schnee oder in der hohen Vegetation nicht sehen können.

Das Forschungsteam schrieb:

Wir schlagen vor, dass mausende Rotfüchse das Magnetfeld als „Entfernungsmesser“ oder Zielsystem verwenden können, um die Entfernung zu ihrer Beute zu messen und so die Genauigkeit von räuberischen Angriffen zu erhöhen.

Sie legen nahe, dass der Fuchs auf seiner Netzhaut einen Ring aus „Schatten“ sehen könnte, der seine Umgebung überlagert und immer in Richtung des magnetischen Nordens ausgerichtet ist. Der Fuchs würde den Schatten dort ausrichten, wo er seine Beute hört, und ist daher immer in einem festen Abstand von der Beute, wenn er seinen Angriff startet.




So geht die Naturerklärt es:

Denken Sie an einen an Ihnen befestigten Laserpointer, der immer leicht nach unten in die gleiche Richtung zeigt. Denken Sie nun an einen Gegenstand auf dem Boden. Wenn Sie auf das Objekt zugehen, bis sich der Laserpunkt darüber befindet, wissen Sie, dass das Objekt eine bestimmte Entfernung entfernt ist.

Das mag erklären, warum Füchse so gute Jäger sind: Sie nutzen das Erdmagnetfeld, um ihre Beute zu verfolgen.

Klaus Schulten über das Navigieren von Vögeln