Die alte peruanische Kultur vor Nazcas benutzte Wüstenlinien, um die Menschen zu den Sonnenwendfeiern zu führen

Ein Sonnenuntergang zur Wintersonnenwende auf dem größten Paracas-Hügel in Peru. Meterbreite Geoglyphen (Einschub) führten Reisende zu solchen Orten zum Feiern. Foto über sciencemag.org und Charles Stanish.

Ein Sonnenuntergang zur Wintersonnenwende auf dem größten Paracas-Hügel in Peru. Meterbreite Geoglyphen (Einschub) führten Reisende zu solchen Orten zum Feiern. Foto überSciencemag.orgund Charles Stanisch.


Mehr über die antike Paracas-Kultur auf go2Peru.com

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Das Bild oben zeigt den Sonnenuntergang zur Wintersonnenwende auf einem großen „Hügel“ im Chincha-Tal in Peru. Die Hügel wurden von den Paracas gebaut, die von 800 bis 100 v. u. Z. im heutigen Süden Perus lebten. MeterweitGeoglyphen(Einschub) führte Reisende zu diesen Hügeln in der Wüste, die anscheinend mit Sonnenuntergängen verbunden sind, anscheinend für Feiern. Das sagt Charles Stanish, ein Archäologe an der University of California, Los Angeles, der eine neue Studie leitete, die gestern (5Proceedings of the National Academy of Sciences.


Die Paracas gingen unmittelbar einer anderen Kultur namens Nazca voraus, die dafür bekannt ist, in der peruanischen Wüste massive Strichzeichnungen aus Erde und Stein zu machen. DieNazca-Linienumfassen riesige Kunstwerke, die alles von Vögeln bis hin zu Affen darstellen.

Archäologen nennen diese ZeilenGeoglyphen, sei es künstlerisch wie die berühmten Nazca-Linien oder einem praktischen Zweck, wie die von den Paracas gezogenen Linien in der Wüste.

Forscher haben herausgefunden, dass die alten Geoglyphen oder Linien wahrscheinlich vor mehr als 2000 Jahren alte Wegweiser für die Paracas-Kultur waren. Sie sollen die Menschen durch die Wüste zu Sammelplätzen für die Wintersonnenwende geführt haben. Nach aArtikel vom 5. Mai in Sciencemag.org:

… spielten die Forscher ein 30 Quadratkilometer großes Spiel „connect the dots“. Sie verwendeten GPS-Technologie, um zum ersten Mal die Siedlungen, Hügel und 71 Geoglyphen der Wüste zu zeichnen. Was sie sahen, war unverkennbar. Bestimmte Gruppen von Geoglyphen führten eindeutig direkt zu bestimmten Hügeln oder Siedlungen, was darauf hindeutet, dass sie den Paracas als Pfade dienten, die versuchten, Waren zu handeln oder sich für andere Aktivitäten zu sammeln.


Es scheint, dass die drei großen Hügel einen zeremoniellen Zweck hatten, da jeder mit separaten Geoglyphenpaaren verbunden war, die direkt auf die Stelle zeigen, an der die Sonne zur Wintersonnenwende im Juni untergeht. Es gibt keine Beweise dafür, dass Menschen in der Nähe der Hügel lebten, daher vermutet Stanish, dass die Paracas sie als Treffpunkte für jährliche Feste nutzten, die speziell an die Sonnenwende geknüpft waren. Er sagte gegenüber Sciencemag.org:

Wenn Sie hinter den Hügeln stehen und dem Sonnenuntergang entgegenblicken – und wir waren zur Sonnenwende dort – geht die Sonne direkt auf dem Hügel unter. Und wenn du als Mensch da stehst, schmilzt dir die Sonne direkt auf den Kopf. Es ist ziemlich beeindruckend.

Untere Limette: Die alte Paracas-Kultur in Peru – die von 800 bis 100 v. u. Z. lebte. – anscheinend lange Schlangen durch die Wüste geschaffen, um Menschen zu Treffpunkten zu führen, manchmal für Feiern zur Wintersonnenwende, so eine neue Studie unter der Leitung von Charles Stanish von der UCLA. Diese frühe peruanische Kultur ging der Nazca-Kultur in Peru direkt voraus, die Hersteller der berühmten Nazca-Linien.

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