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Werner Herbst

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Edi Finger • Werner Herbst

2 : 2

No. 226/227
Dezember
1972

Am 13.10.1972 sendete Ö 3 um 15.30 Uhr eine Reportage des Fußballspiels Österreich gegen Ungarn. Edi Finger war Kommentator der zweiten Spielhälfte. Der vorliegende Text ist ein Tonbandmitschnitt der ersten 6 Minuten. Einzige Änderung: Die Spieler verlieren durch Weglassen der Namen ihre (...)

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Werner Herbst (geboren am 20. Januar 1943 in Wien; gestorben am 17. März 2008 ebenda) war ein österreichischer Lyriker und Erzähler, Hörspielautor, visueller Poet und Verleger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbst studierte an der Pädagogischen Akademie in Wien und arbeitete danach 20 Jahre lang als Volksschullehrer.

Erste Texte von ihm erschienen 1970 in der Wiener Literaturzeitschrift wespennest und der Linzer Zeitschrift neue texte. In den folgenden Jahren beteiligte er sich an Vostells Antworthappening[1] und veröffentlichte Texte in Anthologien (zum Beispiel Tintenfisch 16) und Zeitschriften wie orte und in NEUES FORVM. Außerdem verfasste er Hörspiele für den ORF. Seine Visuelle Poesie wurde in Wien, Linz, Madrid und Bondeno ausgestellt.

1971 gründete er den Verlag herbstpresse, in dem Einblattdrucke, Taschenbücher, Tonbandkassetten, Hefte und Schachteln mit Grafiken, unter anderem von Friederike Mayröcker, Karl Riha, Hannes Vyoral und Gerald Bisinger erschienen.

Würdigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • zur eisernen zeit. geschichten und gedichte vom naschmarkt. Wien 1980.
  • zwischendort, ein poem. Wien 1983. Köln 1991.
  • feierabend. Hörspiel. ORF 1985.
  • drucksachen. Linz 1989 (Stempeltexte, teilweise mehrfarbig).
  • das (apfel)mus, (bist) du's? Ausgewählte Gedichte. Köln 1989.
  • werner geht in die schule. Wien 1989.
  • Erste Wahl. Wien 1989.
  • eine gute wiener familie. Prosa. Texing 1993.
  • alfabet. Linz & Wien 1995.
  • ganz ohne kunst. und doch sehr schön. stempel zum tag. Horn 1999.
  • mit Gerhard Jaschke: Vom Häkchen zum Haken. Literarische Duett-Duelle 1988–1998. Wien 1999.
  • mit Gerhard Jaschke: schöne stunden. ein literarisches duettspiel. Wien 2001.
  • hin und her. ein stadt-land-fluchtspiel. St. Pölten 2001.
  • Werner Herbst. Ausgewählte Texte. Vorwort von Jürg Jegge. St. Pölten & Wien 2002.
  • hurra hurra hurra. Wien 2003.
  • Der Popanz. Poem. Köln 2003.
  • mit Gerhard Jaschke: knickerbocker im kakao. zur fremdsprache golf. Wien 2004.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas Niehörster (Hg.): Vostell-Antworthappening. Junge Presse, Stuttgart-Kräherwald 1973.

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