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Otto F. Beer

Beiträge

Otto F. Beer

Neo-abstrakte Lyrik

No. 134
Februar
1965

Die folgenden Verse sind nach einer ganz neuen Methode hergestellt, deren Natur dem geübten Leser gleich im ersten Gedicht klar wird. Zu behaupten, daß hier das Wort vom Zwang des Sinns und der Bedeutung befreit werden soll, wäre schon deshalb verlockend, weil man dann glauben könnte, daß es einen (...)

Friedrich Abendroth • Rudolf Bayr • Otto F. Beer • Franz Theodor Csokor • Heimito von Doderer • Herbert Eisenreich • Oskar Maurus Fontana • Alexander Lernet-Holenia • Ernst Lothar • Ernst Schönwiese • Friedrich Torberg • Hans Weigel • Erik G. Wickenburg

Die Anti-Bestseller 1960

Eine Umfrage nach guten Büchern, die schlecht gehen
No. 84
Dezember
1960

Schlechte Bücher, die gut gehen, sind an der Tagesordnung, und das ist traurig. Es gibt auch schlechte Bücher, die schlecht gehen, und das ist erfreulich. Es gibt auch gute Bücher, die gut gehen, und das ist selten. Mit keinem dieser drei Phänomene wollen wir uns im folgenden beschäftigen. Daran, (...)

Otto F. Beer • Franz Theodor Csokor • Oskar Maurus Fontana • Herbert Mühlbauer • Piero Rismondo • Hans Weigel

Die vermutlichen Bestseller 1955

Antworten auf eine FORVM-Rundfrage
No. 24
Dezember
1955

In der Annahme, daß die weihnachtsüblichen Rundfragen nach den „besten Büchern des Jahres“ den immer wieder rundbefragten Schriftstellern und Kritikern allmählich ebenso langweilig geworden sind wie uns, haben wir unsere Frage diesmal ein wenig anders gestellt: sie bezog sich nicht auf die „besten“, (...)

Otto F. Beer

Der Epiker des Jazz-Zeitalters

(zu den deutschen Erstausgaben der Romane von F. Scott Fitzgerald)
No. 18
Juni
1955

Otto F. Beer bei Wikipedia

Otto Fritz Beer (* 8. September 1910 in Wien; † 22. April 2002 ebenda; Pseudonym Erik Ronnert) war ein österreichischer Schriftsteller, Literatur- und Musikkritiker, Journalist und Übersetzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beer war Sohn eines Musikpädagogen und besuchte zunächst das Konservatorium, studierte dann Germanistik an der Universität Wien, wo er 1932 zum Dr. phil. promovierte. Seine journalistische Karriere begann er beim „Neuen Österreich“, im „Plan“, „Turm“ und der Welt am Abend, wo er neben Oskar Maurus Fontana als Theaterkritiker tätig war. Von 1948 bis 1952 lebte Beer in Meran und leitete das Kulturressort der Wochenzeitung Der Standpunkt. Als Journalist gestaltete Beer mit subtilem Witz und raffinierter Stilistik unter anderem Beiträge in der Zeit, im Rheinischen Merkur, der Süddeutschen Zeitung sowie zahlreiche Radio-Sendungen.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit war Beer auch als Schriftsteller tätig. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg erschien sein erster Roman „Kulissen der Welt“. „Hotel Zugvogel“ (1948) schildert kolportageartig das Wien der Nachkriegszeit. Von seinen weiteren Romanen wurden vor allem „Stadttheater“ (1946), „Zehnte Symphonie“ (1953) und „Christine-Theres“ (1967) bekannt. Sein erfolgreichster Roman wurde aber der seit dem Erscheinen 1965 wiederholt aufgelegte Roman „Ich, Rodolfo, Magier“, in welchem sich der Autor als menschenfreundlicher Skeptiker und behutsamer Desillusionskünstler manifestierte. Ein besonderer Erfolg war sein Buch „Der Fenstergucker“ nach einer gleichnamigen ORF-Fernsehserie, welche über Jahrzehnte beliebt war.

Beer wurde auf dem Ottakringer Friedhof bestattet.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Liebe deine Feinde; denn sie ärgern sich darüber.“

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kulissen der Welt, Roman, Wien 1938
  • Stadttheater, Novelle, Wien 1946
  • Kleines Salzburger Festspielbuch, Universal-Edition Wien 1947
  • Hotel Zugvogel, Roman, Wien, Ullstein, 1948
  • Zehnte Symphonie. Ein Beethoven-Roman, Volksbuchverlag Wien 1952
  • Wiedersehen in Meran, Roman, Österreichische Buchgemeinschaft, 1953
  • Don Juan ist nicht gestorben Drama, Wien 1954
  • Man ist nur zwei Mal jung, Komödie, Wien 1955, verfilmt: Man ist nur zweimal jung 1958, Regie: Helmut Weiss
  • Ein Geist namens Blaschek, in: J. J. Disenberg (Hrsg.) Da lacht das Gespenst, Werner Classen Verlag, Zürich 1957
  • Operette, Komödie 1960
  • Ich, Rodolfo, Magier, Roman, Langen Müller Wien, 1965, ISBN 3-552-03003-4
  • Christin-Theres, Roman. Langen Müller, München 1967
  • Bummel durch Wien, Süddeutscher Verlag, München 1971 (mit Robert Löbl)
  • Einladung nach Wien, Langen, Müller, München 1977
  • Österreich. Tatsachen und Zahlen, Wien 1980 (Hrsg.: Bundespressedienst)
  • Wien. Reise durch ein Stadt, Langen Müller, München 1984
  • Der Fenstergucker – Österreich in Geschichten und Bildern, Überreuter, Wien 1994 (mit Franz Hubmann), ISBN 3-8000-3127-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auskunft des Bundespräsidialamtes

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