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Kurt Absolon

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Kitsch und Kunst

Eine FORVM-Umfrage mit Illustrationen von Paul Flora
No. 43/44
Juli
1957

Kurt Absolon bei Wikipedia

Kurt-Absolon-Weg im Josef-Bohmann-Hof in Donaustadt
Grab auf dem Südwestfriedhof in Wien

Kurt Absolon (* 28. Februar 1925 in Wien; † 26. April 1958 in Wulkaprodersdorf) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Absolon studierte von 1945 bis 1949 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Robin Christian Andersen, und besuchte parallel dazu den "Abendakt" bei Herbert Boeckl, später ein Semester Wandmalerei bei Albert Paris Gütersloh. Seine erste Ausstellung hatte er 1952 im Wiener Konzerthausfoyer. Absolon war Mitglied des Wiener Art-Clubs.

Er erhielt 1955 den Theodor-Körner-Preis sowie 1956 und 1958 den Förderpreis der Stadt Wien. Als Stipendiat des Instituts zur Förderung der Künste reiste er nach Paris und Arles. Absolon starb bei einem Autounfall im Burgenland. Er wurde auf dem Südwestfriedhof in Wien-Meidling in einem ehrenhalber gewidmeten Grab (Gruppe 34, Reihe 10, Nummer 40) beigesetzt.

1977 wurde der Kurt-Absolon-Weg in Wien-Donaustadt nach dem Künstler benannt.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Absolon schuf neben Glasfenstern und Sgraffiti vor allem grafische Arbeiten. Durch seinen Kontakt zu Literaten um Hans Weigel entstanden Buchillustrationen. Seine hochsensitiven Zeichnungen erscheinen vielfach wie Traumvisionen. Während seiner Aufenthalte in Tirol entstanden Landschaftszeichnungen, in Frankreich Stadtansichten und Stierkampfdarstellungen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Glasfenster in der Pfarrkirche Neuerdberg, 1957 (Wien, Landstraße)
  • Gipsschnitt in der Kirche Maria Lourdes (Wien, Meidling)
  • Raben, 1956, Sgraffito in der Wohnhausanlage Troststraße 18 (Wien, Favoriten)
  • Graphikzyklen:
    • Sodom, 1950
    • Angst, 1950
    • Don Quichote, 1951
    • Passionszyklus, 1957

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Felix Czeike (Hrsg.): Absolon Kurt. In: Historisches Lexikon Wien. Band 1, Kremayr & Scheriau, Wien 1992, ISBN 3-218-00543-4, S. 8 (Digitalisat).
  • Otto Breicha: Kurt Absolon 1925–1958. „Der Zeichner mit der Grasharfe“, Graz 1989
  • Otto Breicha (Hrsg): Absolon 1925–1958. Zeichnungen und Aquarelle, Ausstellungskatalog Kulturhaus Graz, 15.11.–7.12.1973
  • Kurt Absolon Wien 1925–1958, Ausstellungskatalog Galerie Welz, Salzburg 20.3.–21.4.1968
  • Kurt Absolon 1925–1958. Zeichnungen und Aquarelle, Ausstellungskatalog Albertina, Wien 26.4.–11.6.1967
  • Kurt Absolon, Ausstellungskatalog Galerie Würthle, Wien 14.11.–2.12.1961
  • Herbert Eisenreich: Carnuntum. Geist und Fleisch, Wien 1960

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kurt Absolon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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