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Edwin Hartl

Geboren 1906 in Wien, gestorben 1998 ebenda, Schriftsteller und Journalist. Edwin Hartl galt zeit seines Lebens als von allen Parteien unabhängig und begeisterte sich von Jugend an für das Werk Karl Kraus’. Nach seiner Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg begann er beim Magistrat der Stadt Wien zu arbeiten. Hartl blieb bis 1971 Beamter. Zuletzt war er Leiter eines Wiener Bezirksjugendamtes.

Edwin Hartl bei Wikipedia

Edwin Hartl (* 6. Juli 1906 in Wien; † 22. Februar 1998 ebenda) war ein österreichischer Essayist und Kulturpublizist.

Hartl, zeitlebens ein überzeugter Parteiloser, begeisterte sich von Jugend auf für Karl Kraus und die Literatur. Der österreichische Patriot war Kriegsteilnehmer im Zweiten Weltkrieg und begann nach seiner Rückkehr nach Wien 1946 eine Karriere beim Wiener Magistrat. Im gleichen Jahr veröffentlichte Hartl eine Sammlung von 40 zeitkritischen Gedichten.

Hartl blieb bis 1971 Beamter (und war zuletzt Leiter eines Wiener Bezirksjugendamtes), zugleich war er für verschiedene renommierte österreichische Medien journalistisch tätig (Salzburger Nachrichten, Die Presse, Wiener Journal etc.) und rezensierte nach eigenen Angaben etwa 8.000 Bücher. Von zeitgeschichtlicher Relevanz sind Hartls 1991 veröffentlichte Erinnerungen.

Er wurde am Neustifter Friedhof bestattet.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brevier für Reiselustige. Residenz-Verlag, Salzburg 1970.
  • Wenn ich so zurückdenke. Hintergedanken an die gute alte Zeit. Edition Atelier, Wien 1991, ISBN 3-900379-59-9
  • Wer will unter die Soldaten. Für alle, die ein Lied davon singen können; 40 Gedichte. Wiener Verlag, Wien 1946.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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