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Alfred Paul Schmidt

Geboren 1941 in Wien. Wuchs bei verschiedenen Pflegeeltern in österreichischen Dörfern auf. Eine Ausbildung zum Agraringenieur, die er nach dem Verlassen des Gymnasiums 1957 begonnen hatte, brach er ab. Er studierte für kurze Zeit am Grazer Konservatorium Bassgeige. Es folgte ein Studium der Soziologie und Pädagogik in Göteborg und Wien. Nach der Ausübung diverser Gelegenheitsarbeiten lebt er seit 1975 als freier Schriftsteller in Graz.

Beiträge

Alfred Paul Schmidt

Drahtloser Unfug

Skizzen großstädtischer Gehirntopologie
No. 305/306
Mai
1979

Alfred Paul Schmidt

Die Kleider des Diplomingenieurs

Familiengeschichten
No. 297/298
September
1978

Alfred Paul Schmidt bei Wikipedia

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Alfred Paul Schmidt liest Peter Köck im Literaturhaus Graz (Gangan Verlag 2004)

Alfred Paul Schmidt (* 31. März 1941 als Alfred Schmidt in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Alfred Paul Schmidt wuchs bei verschiedenen Pflegeeltern in österreichischen Dörfern auf. Eine Ausbildung zum Agraringenieur, die er nach dem Verlassen des Gymnasiums 1957 begonnen hatte, brach er ab. Nach dem Besuch einer Arbeitermittelschule holte er 1967 die Matura nach und studierte für kurze Zeit am Grazer Konservatorium Kontrabass. Es folgte ein Studium der Soziologie und Pädagogik in Göteborg und Wien, das er ebenfalls nicht beendete. Nach der Ausübung diverser Gelegenheitsarbeiten lebt er seit 1975 als freier Schriftsteller in Graz.

Alfred Paul Schmidts frühe erzählerische Werke sind geprägt vom weitgehenden Verzicht auf eine herkömmliche, lineare Handlungsführung und den exzessiven Einsatz humoristischer und parodistischer Mittel bei der Schilderung einer chaotischen Wirklichkeit. In späteren Werken näherte sich Schmidt mehr traditionellen Erzähltechniken und Genres wie dem Kriminalroman an. Neben seinen Prosawerken verfasste er zahlreiche Hörspiele, Theaterstücke und seit 1986 Fernsehdrehbücher, u. a. für vom ORF produzierte Folgen der Kriminalserien "Tatort", "Eurocops", "Peter Strohm" und "Stockinger".

Preise und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1974 Österreichisches Staatsstipendium für Literatur
  • 1983 Österreichisches Dramatikerstipendium
  • 1987 Österreichisches Dramatikerstipendium
  • 1992 Literaturpreis des Landes Steiermark

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bester jagt Spengler, Frankfurt am Main 1971 (unter dem Namen Alfred Schmidt)
  • Als die Sprache noch stumm war, Wien 1974
  • Das Kommen des Johnnie Ray, Wien 1976
  • Geschäfte mit Charlie, Wien [u. a.] 1977
  • Mit beiden Füßen in der Luft, Stuttgart [u. a.] 1977
  • Fünf Finger im Wind, Wien [u. a.] 1978
  • Affentheater, Wien [u. a.] 1980
  • Doppelte Totgeburt, Wien 1982
  • Der Sonntagsvogel, Salzburg [u. a.] 1982
  • Der wüste Atem, Wien [u. a.] 1984
  • Just a gigolo, Klagenfurt 1989
  • Vor dem zweiten Satz, Graz [u. a.] 1992
  • Hinter der Haut lauert der Tod, Wien [u. a.] 1993
  • Beograd-Poker, Wien 1994
  • Hiob zweiter Klasse, Wien 1995
  • In der Stille der Nacht, Wien 1995
  • Eine leichte Brise, Wien 1999
  • Das andere Gestern, Graz 2010
  • Nachbar Tod, Graz 2013
  • Aus dem Grenzenlosen komm ich mir entgegen, Graz 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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